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UmzugskostenKlar

Strom ummelden beim Umzug

Aktualisiert am 19.06.2026 Redaktionell geprüft

Mit dem Umzug stellt sich die Frage: alten Stromvertrag mitnehmen oder neuen Anbieter wählen? Beide Wege sind möglich. Wichtig sind die Zählerstände am Umzugstag, eine rechtzeitige Information deines Anbieters und die Wahl eines passenden Tarifs am neuen Wohnort.

1. Bestehenden Vertrag mitnehmen

Viele Anbieter ermöglichen den Umzug innerhalb ihrer Versorgungsgebiete. Melde den Umzug einige Wochen vor dem Termin schriftlich oder über das Kundenportal an. Wenn der Anbieter am neuen Wohnort nicht liefern kann, hast du in der Regel ein Sonderkündigungsrecht.

2. Anbieterwechsel beim Umzug

Ein Umzug ist ein guter Anlass, Tarife zu vergleichen. Beachte:

  • Beginn des neuen Vertrags exakt zum Einzugstermin abstimmen.
  • Auf Grund- und Arbeitspreis sowie auf die Vertragslaufzeit achten.
  • Boni und Preisgarantien einrechnen, nicht nur den Jahrespreis.

3. Grundversorgung als Fallback

Wenn du keinen eigenen Vertrag abgeschlossen hast, wirst du am neuen Wohnort automatisch über den örtlichen Grundversorger beliefert. Die Grundversorgung ist meist teurer als ein eigener Tarif.

4. Zählerstände richtig dokumentieren

  • Am Auszugstag den Stand der alten Wohnung notieren – idealerweise mit Foto.
  • Am Einzugstag den Stand der neuen Wohnung notieren.
  • Beide Werte zeitnah an die jeweiligen Anbieter übermitteln.

Checkliste

  1. Vertragsbedingungen für Umzug prüfen.
  2. Anbieter über den Umzug informieren.
  3. Tarif für die neue Wohnung wählen.
  4. Zählerstände am Umzugstag dokumentieren.
  5. Endabrechnung der alten Wohnung prüfen.

Quellen & weiterführende Informationen

  • Bundesnetzagentur – Verbraucherinformationen zur Strom- und Gasversorgung
  • Verbraucherzentrale – Hinweise zum Anbieterwechsel beim Umzug

Diese Seite ist eine redaktionelle Orientierung und keine Rechtsberatung. Verbindliche Auskünfte erhältst du bei den jeweils zuständigen Stellen.

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